Musikalische Zeitreise Teil 9

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Zum heutigen Sonntag habe ich zur Abwechslung mal drei meiner eigenen Songs eingestellt. Die Kompositionen und das Arrangement hat mein Mann übernommen. Meine Aufgabe waren einige Texte und der Gesang dazu.

Nur einmal über Wolken gehen, Musik und Abmischung Günter K., Text und Gesang von mir (2009) 😉
Die Zeit, Musik, Text von Günter K., Text und Gesang von mir (2008)
Ich liebe Dich, Musik, Text und Arrangement Günter K., Gesang von mir (2008)

ABC Etüde/ Darf`s auch ein bisschen Meer sein?

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Photo by Zulfiqar Al-Anbia on Pexels.com, bearbeitet von mir

….Nun ist es soweit, mein erster Beitrag für das Schreibprojekt der lieben Christiane vom Blog: https://365tageasatzaday.wordpress.com/ ist fertig. Hier an dieser Stelle möchte ich Christiane ganz herzlich für die Einladung zum Mitmachen danken!

Es hat mir riesig Spaß gemacht, obwohl ich zu Beginn nicht sicher war, dass ich es schaffe „NUR“ 300 Wörter zu gebrauchen. Es war eine wahre Challenge für mich und ich bin heilfroh, dass ich mit viel Geduld und Spucke, viel wegradieren und ersetzen, geschafft habe, mich im Rahmen der Vorgaben zu halten 😉

Die Wörter für die Textwochen 03/04 des Schreibjahres 2021 stiftete Ulrike mit ihrem Blog Blaupause7. Sie lauten:

Lautsprecher
orange (NICHT die Frucht, die Farbe)
erschüttern.

… und nun gehts los

3

2

1 😉

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Langsam vergraben sich meine Zehen in den weißen Sand. Bei jedem Schritt tiefer und tiefer.  Eine warme Brise legt sich derweil mit meiner widerspenstigen, frechen Locke an, die sich gleich darauf aufmacht, meine Nase zu kitzeln.

Das Meer ist mir ein Stück Glückseligkeit und ein Ort der Ruhe. Hier kann ich meine Gedanken in die Ferne zum Horizont schicken und sich selbst überlassen. Jeder Besuch hier wirkt wie ein Krafttank  der seine Wirkung nie verfehlt. Den, manchmal hektischen  Alltag hinter mir lassen, zur Ruhe kommen und gestärkt mit dem Power meiner Selbst danach wieder in die Arbeitswelt  und meinen Alltag eintauchen. Das Leben kann so schön sein, wenn man die Augen nur weit genug öffnet.

Nun habe ich das Wasser erreicht und setze mich. Die plätschernden Wellen  spielen eine  leise, rhythmische Melodie. Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser wider und bezieht es mit anmutigem Glanz. Irgendwo am Horizont sehe ich ein Segelboot, welches sich im Einklang der Wellen bewegt.

Ich  weiß nicht, wie lange ich hier schon gesessen habe. Die Zeit verliert sich in diesen Momenten. Plötzlich tönt aus weiter Ferne ein seltsamer Ton:“ Kurz- lang, kurz-  kurz-  lang“. Es stört mich  inmitten meiner Ruhe. Da, schon wieder:“ Kurz- lang, kurz- kurz- lang!“ Ich schaue aufs Meer, doch da ist nichts, was ich mit diesem garstigen Ton verbinden könnte. Schaue hinter mich, doch auch dort nichts. Dann schaue ich nach links und entdecke ein orangenes Augenpaar, welches mich anblitzt und mich bis ins Mark erschüttert. 6.00 Uhr und aus den Lautsprechern meines Weckers ertönt wieder dieser blöde Ton:“ Kurz- lang, kurz- kurz- lang.“ Ich muss aufstehen, die Arbeit ruft!

Auf dem Weg ins Bad blicke ich hinunter und wundere mich über den Sand, den meine Füße auf dem Boden hinterlassen, habe jetzt jedoch keine Zeit, darüber nachzudenken.