Wenn ich denke, dass ich nachdenke, dann denke ich so manches Mal… Wer bin ich eigentlich? Bin ich immer noch bereit, mich allen Hindernissen zu stellen oder sollte ich hier und da Prioritäten setzen, die „Spreu vom Weizen“ trennen und die „guten ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen“ befördern, wie`s bei Aschenbrödel geschrieben steht?

Manchmal denke ich, dass ich hin und wieder fürchterlich unentschlossen bin, welchen Punkt meiner ToDoListe ich zuerst bearbeiten sollte. Am liebsten würde sich meine Frau Muse auf alles gleichzeitig einlassen. Denn Frau Muse meint, dass alles wichtig ist, was sich so in meinem Hirn herumtreibt. Was also tun? Alles gemeinsam angehen, macht keinen Sinn und ganz schön viel Durcheinander. Das Ende vom Lied muss ohne Happyend enden und meine Muse beschließt den Tag mit einer Schmollschnute, was ich dann letztlich wieder auszubaden habe, indem sie sich dann tagelang vor mir versteckt und ich dann nichts mehr wirklich auf die Reihe bekomme.

Was also tun, um die Ziele zu ordnen um sie dann in vernünftige Reihenfolgen einzusortieren! Also rangehen, eine Priortätenliste anfertigen. Nach der Prioritätenliste folgt dann eine ToDoListe vor der die Zahlen stehen und danach die Zeit, die ich mir setze, um den jeweiligen Punkt fertigzustellen.
Hach… ich liebe Listen! Vor allen Dingen ToDo-Listen, die dann letztlich in die Tat umgesetzt werden können und nicht im Geflecht der Gedanken hängen bleiben. Erst dann kann ich ein Häkchen hinter setzen und mein Ich kann zufrieden auf die Machenschaften meines Tuns schauen und erkennt, dass die Zeit für das Tun nicht vertane Zeit ist. Wir sind ja nicht auf der Welt, um die Hände in den Schoß zu legen. Alles und jeder hat doch irgendwie eine Aufgabe im Leben. Oder etwa nicht?

Aber so manchmal …
…ist es auch wirklich schön, die Hände und die Gedanken in den Schoß der eigenen Träumereien zu legen und gar nichts zu tun. Einfach runterkommen, einfach da zu sein, auf den eigenen Atem zu achten. Tief einatmen und alle Zwänge loslassen, das Leben und sich selbst an den obersten Punkt der Prioritätenliste zu stellen. Selbstfürsorge ist eins der wichtigsten Dinge im Leben.

Wenn jemand, wie im Hamsterrad immer weiterläuft und läuft und läuft, kommt nie ans Ziel. Am Ende fühlt man sich ausgelaugt und es geht trotzdem nicht mehr weiter. Wem bringt das etwas? Niemandem und am wenigsten sich selbst. Platzende Illusionen sollten in unserem Leben am wenigsten Platz haben, wenngleich ein gewisses Quentchen davon auch in die Erfahrungskiste hineingehört.
Es gibt Zeiten, in denen wir einfach nur dasitzen und Löcher in die Luft schauen, dabei dann in uns hineinhorchen sollten.

Ich leg dann für heute auch mal meine ToDoListe an die Seite und schaue mal in mich, einfach so um zu schauen, was ich meinem inneren Kind Gutes tun kann.
Wir sollten alle ein wenig mehr auf uns achten. Auch scheinbar „endlose Kraftreserven“ sind irgendwann aufgebraucht. Das bringt dann niemanden weiter und wir sind nicht mehr fähig uns selbst zu befähigen unseren Alltag zu meistern, geschweige denn überhaupt jemandem anderen hilfreich zur Seite stehen.
Wir sollten zusehen, dass wir unsere Kräfte möglichst auf einem gewissen Level halten und wohldosiert einsetzen. Selbst Autos fahren nur, wenn noch genügend Kraftstoff im Tank ist.
P.S. … Hier noch ein paar Ideen für die Selbstfürsorge. Pickt einfach das ein oder andere raus, wenns passt 😉 (Anm.: diese habe ich mal ausnahmsweise mit der KI gefertigt… für manches kann man diese dann auch gebrauchen -*lächel*-)
1. Tägliche Achtsamkeitsmeditation: Widme täglich 5-10 Minuten der Meditation. Setze dich an einen ruhigen Ort, schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Lass Gedanken kommen und gehen, ohne sie zu bewerten.
2. Naturspaziergang: Verbringe Zeit in der Natur. Mache einen bewussten Spaziergang und achte auf die Geräusche, Gerüche und Farben um dich herum. Versuche, im Moment zu sein und all deine Sinne zu nutzen.
3. Tagebuch führen: Schreibe täglich oder wöchentlich in ein Tagebuch. Halte fest, was dich beschäftigt, wofür du dankbar bist und welche positiven Erfahrungen du machst.
4. Achtsames Essen: Nimm dir Zeit, um deine Mahlzeiten zu genießen. Isoliere dich von Ablenkungen (z.B. Handy oder Fernseher) und konzentriere dich auf den Geschmack, die Textur und das Aroma deines Essens.
5. Digital Detox: Plane regelmäßige Pausen von Bildschirmen und sozialen Medien ein. Nutze diese Zeit, um dich mit dir selbst oder mit Aktivitäten zu beschäftigen, die dir Freude bereiten.
6. Bewegung in den Alltag integrieren: Finde eine Form der Bewegung, die dir Freude macht, sei es Yoga, Tanzen, Radfahren oder einfach nur ein Spaziergang. Es geht darum, den Körper zu spüren und gleichzeitig den Kopf freizubekommen.
7. Selbstmassage: Nimm dir Zeit für eine einfache Selbstmassage. Konzentriere dich auf verspannte Stellen und finde heraus, was deinem Körper gut tut.
8. Kreatives Gestalten: Setze dich mit kreativen Aktivitäten auseinander, wie Malen, Zeichnen, Basteln oder Schreiben. Das Ausdrücken deiner Kreativität kann sehr therapeutisch sein.
9. Aromatherapie: Nutze ätherische Öle oder Duftkerzen, um eine entspannende Atmosphäre zu schaffen. Düfte wie Lavendel oder Zitrus können beruhigend wirken und die Stimmung heben.
10. Positive Affirmationen: Integriere positive Affirmationen in deinen Tag, um dein Selbstwertgefühl zu stärken. Du kannst dir Sätze aufschreiben und diese täglich laut aussprechen.
11. Entspannungszeit: Plane regelmäßig Zeiten ein, um dich zu entspannen und nichts zu tun. Das kann ein Bad, das Lesen eines Buches oder einfaches Entspannen auf der Couch sein.
12. Grenzen setzen: Lerne, „Nein“ zu sagen, wenn du dich überfordert fühlst. Es ist wichtig, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren.
Euch allen wünsche ich einen wundervollen Tag heute. Vielleicht begeht ihr ja auch eine entspannende Reise zu eurem inneren Ich _*lächel*_


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