3.02.24 Lebensspuren, Teil 1

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In den letzten Tagen laufen mir meine Gedanken davon und machen sich auf die Reise, bringen jede Menge Gepäck mit zurück. Dieses Gepäck gilt nun, zu sortieren. Für einige wenige Gedanken habe ich bislang nur noch kein Ablagefach gefunden und so kreist es wie eine „schwarzer Peter- Karte“ in meinem Kopf hin- und her und weiß nicht wohin mit sich.

Wenn wir auf dieser Welt als winziges, schreiendes Bündel unseren Einzug halten, sind wir bestenfalls und in den allermeisten Fällen nicht allein. Dann werden wir von unser Mutter, vom Vater, von Großeltern, Tanten und Anverwandten wohl geborgen aufgehoben und gehalten, damit uns nichts passiert. Wie geschrieben… in den allermeisten Fällen ist es wünschenswerter Weise so wie beschrieben.

Wenn wir mit dieser rosaroten 👓 Brille unseren weiteren Lebensverlauf betrachten, wachsen wir behütet auf und lernen, was schon viele Generationen vor uns für den Ernst des Lebens, dem Leben, mit dem wir in der Erwachsenenwelt selbstständig zurechtkommen müssen. Dennoch haben wir bestenfalls die Partner, Familie, Freunde und Weggefährten an unserer Seite, lassen sie an unserem Leben teilhaben. Diese bieten uns in Zeiten, in denen es nicht so gut läuft, auch mal eine Schulter zum Anlehnen oder helfen uns, die Dinge klarer zu sehen und Missstände zu bearbeiten.

Im Laufe des Lebens wandeln wir auf den Spure unserer Erfahrungen, die wir fein säuberlich in den Korb der Erkenntnisse ablegen und bei Bedarf nutzen.

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Am Ende des Lebensweges haben wir im besten Fall, wiederum unsere Familie und die, im Leben gewonnenen Freunde, falls diese nicht vor uns den weltlichen Weg verlassen müssen an unserer Seite. Diese geben uns dann auch, bestenfalls, das letzte Geleit und verabschieden sich bis zum Wiedersehen in anderen Dimensionen. Nach unserem „Heimgang „ natürlich und wie bereits schon Öfter geschrieben, bestenfalls und wünschenswert. Die Menschen, die uns nahestanden, behalten uns in guter Erinnerung und hin und wieder senden sie uns einen liebevollen Gedanken, teilen miteinander schonmal die ein oder andere Anekdote, welche gemeinsam erlebt wurde. Wie alles und zum xten Mal beschrieben, bestenfalls läuft es so ab 🦋😇.

Was aber, wenn das Leben und das Schicksal andere Wege für uns vorsieht…?

Fortsetzung folgt…

11 Antworten zu „3.02.24 Lebensspuren, Teil 1“

  1. Avatar von Lopadistory

    … dann müssen wir durch … LGLore

    Gefällt 3 Personen

    1. Avatar von gedankenmusik

      Da hast du recht liebe Lore ❤ Es bleibt uns nichts anderes über…
      LG Heike

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  2. Avatar von
    Anonymous

    Solche Gedanken kenne ich auch, liebe Heike. Das Schlimmste dann, ich male mir furchtbare Dinge aus, die meinen Lieben, besonders meinem „Sorgenkind“ passieren können. Wenn ich mich da hineinsteigere, dann komme ich schlecht wieder heraus. Ich versuche, mir selbst zuzureden, dass es doch überhaupt nicht so kommen muss, es sei im Moment doch alles gut und muss nicht unbedingt schlimm werden. Ich mache mir unnötige Sorgen, die mir selbst schaden … Manchmal klappt es und ich kann mich etwas beruhigen …

    Die Zukunft ist ungewiss, aber ich denke, du schaffst alles, was noch auf dich zukommt, genauso wie du es bis jetzt geschafft ist. So auch ich, hoffe ich. 😊
    Ich kann mir vorstellen, dass Du schon viel erlebt und durchgemacht hast, doch du bist eine starke Frau – da bin ich mir sicher.

    Herzlichst
    Rosa

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  3. Avatar von Rosa

    Solche Gedanken kenne ich auch, liebe Heike. Das Schlimmste daran ist, ich male mir furchtbare Dinge aus, die meinen Lieben, besonders meinem „Sorgenkind“ passieren könnten. Wenn ich mich da hineinsteigere, komme ich schlecht wieder heraus. Ich versuche dann, mir selbst zuzureden, dass es doch überhaupt nicht so kommen muss, es sei im Moment doch alles gut und muss nicht unbedingt schlimm werden. Ich mache mir unnötige Sorgen, die mir selbst schaden … Manchmal klappt es und ich kann mich etwas beruhigen …

    Die Zukunft ist ungewiss, aber ich denke, du schaffst alles, was noch auf dich zukommt, genauso wie du es bis jetzt geschafft ist. So auch ich (hoffe ich). 😊 Ich kann mir vorstellen, dass Du schon viel erlebt und durchgemacht hast, doch du bist eine starke Frau – da bin ich mir sicher.

    Herzlichst
    Rosa

    Gefällt 2 Personen

  4. Avatar von gedankenmusik

    Liebe Rosa,
    zunächst… deine Antwort habe ich zweimal erhalten, einmal als „anonymus“ und die deine, die unter dem Beitrag steht. Damit es nicht doppelt erscheint, habe ich die andere gleiche Antwort wieder auf „nicht genehmigt“ gestellt… nicht, dass du dich wunderst -lächel-

    Ich glaube auch, dass solche Gedanken ein jeder kennt. Sie machen mich nachdenklich, manchmal betroffen, aber bislang konnte ich mich davor wehren, diese Gedanken auszumalen und mich hineinzusteigern. Es ist, glaube ich ein schmaler Grad, der von den Gedanken in Angst in die ungewisse Zukunft umschlagen könnte.
    Ich sage mir immer, dass ich noch viel zu viel positive Energie in meinem Krafttank habe und diesen besser nutzen sollte, bevor ich mich hinreißen lasse, voller Sorge nach vorne zu blicken. Unseren Weg können wir zu einem Teil selbst mitgestalten und unnötige Sorgen sollten da nach Möglichkeit keinen großen Platz einnehmen ❤ Nicht, dass man sie ganz ausschalten sollte, aber je weniger wir ihnen Aufmerksamkeit widmen umso besser geht es uns und unserem inneren Kind dabei.

    Vielen lieben Dank für dein tolles Lob… ❤ ich weiß es wirklich zu würdigen. Das Gleiche kann ich auch an dich zurückgeben. Das, was ich bislang von dir gelesen habe, zeigt mir ebenfalls eine Frau, die bereits viele Hürden und Erlebnisse im Leben bewältigt hat.

    In meinem Beitrag, der morgen weitergeführt wird, geht es um einen Klienten, den ich als Vertretung für seinen Bezugsbetreuer bei Krankheit und Urlaub bereits seit einigen Jahren begleitet habe.

    Herzliche Grüße
    Heike

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  5. Avatar von Rosa

    Ja, da reden wir uns beide gut zu. Was bleibt uns auch übrig? 🤗
    Danke dir ebenfalls fürs Lesen und Würdigen meiner Gedanken, die nicht immer positiv sind.
    Viele Grüße
    Rosa

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    1. Avatar von gedankenmusik

      Liebe Rosa,
      du hast vollkommen recht.. uns bleibt nichts anderes übrig 😉
      Gedanken sind und müssen auch nicht immer positiv sein… finde ich persönlich und subjektiv betrachtet. Wenn wir nur positive Gedanken in unseren Köpfen mit herumtragen, können wir uns gleich die rosarote Brille aufziehen und das Leben mit allen Ecken und Kanten vorbeiwinken. Dabei sind auch die Ecken manchmal im Nachhinein für etwas gut. Die Erfahrungsschublade füllt sich mit Dingen, die uns irgendwann auch einmal nützlich sein können 😉
      LG Heike

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  6. Avatar von Clara Himmelhoch

    Liebe Heike, du sagst es mit diesen Worten: „Was aber, wenn das Leben und das Schicksal andere Wege für uns vorsieht…?2
    Ich bin ja jetzt schon fast am Ende meines Lebensweges angekommen und es wird sich nicht mehr so wesentliches ändern – doch habe ich es bis jetzt so einigermaßen geschafft, wird es auf den maximal noch 10 Jahren doch hoffentlich auch klappen, wenn keine fürchterlichen Krankheiten dazu kommen. Vor Überraschungen ist man nie sicher – sowohl vor guten als auch vor schlechten.
    Wie sagte mal Frau Merkel: „Wir schaffen das“ – Sie hat es zwar in anderem Zusammenhang gesagt, aber es stimmt dennoch.
    Liebe Nachtgrüße zu dir von Clara

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    1. Avatar von gedankenmusik

      Liebe Clara, wie du schon von Frau Merkels Spruch schriebst… „Wir schaffen das“. Es stimmt, das tun wir. Gottlob können wir nicht in die Zukunft schauen, nicht so wirklich 😉 und die Hoffnung, dass alles gut wird, ist ja auch noch da, die uns stärken sollte ❤ Ich vertrau da mal einfach ❤
      LG Heike

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  7. Avatar von Trude

    „bis zum Wiedersehen in anderen Dimensionen“ – Ich bin zwar nicht Suizid gefährdet, freue mich aber ehrlich gesagt schon auf das Wiedersehen mit meinem Mann. Irgendwie – Irgendwo – Irgendwann.

    Ich denke, egal wie sich das Lebensende gestaltet. Es ist für die meisten von uns tröstlich, sich das danach vorzustellen.

    Liebe Grüße
    Trude

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    1. Avatar von gedankenmusik

      Liebe Trude,
      stimmt… Danke, das ist ein sehr tröstlicher Gedanke ❤ Ich denke, das ist ein guter Wegweiser von dir! Ich werde mir das hinters Ohr klemmen für die Zeit der Zeiten 😉
      LG Heike

      Gefällt 1 Person

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