8.12.24 Sanfte Seelenstreicheleien, Achtsame Selbstfürsorge

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Wort so klein, ging allein, in die weite Welt hinein, kam zurück und wuchs ein Stück

Das geschriebene Wort, ist ein wahres Wunder, … ich kann weg gehen, spazieren gehen, schlafen gehen und wenn ich zurück komme, steht es immer noch da. Aber ein Wort braucht auch Nahrung, damit es nicht verkümmert.

Daher sollte ich auch tunlichst aufpassen,nicht nur am Wort sitzen zu bleiben, sondern zu erleben, nachdenken, Freude schenken, Träume lenken und bedenken, damit das Wort nicht Wort alleine bleibt und es vielleicht auch anderen eine Freude ist, das Wort mit all seinen Nachfolgern zu lesen. 

Die vorbereiteten Beiträgen, von denen bereits einige viele in meinen Entwürfen hier bei WP existieren und vor sich hinschlummern, sind noch nicht fertig. Das Thema und ein wenig Inhalt für den Text tummelt sich auf einem ansonst freien Blatt herum, langweilt sich und wartet auf Fertigstellung.

Dabei ist es bei weitem nicht so, dass ich nicht das Leben lebe, erlebe mit meinen Sinnen und keine erzählenswerte Dinge zu berichten hätte.

Nein! Vielmehr ist es die Zeit und die Muße mit der Stimmung gepaart, dass ich es in der letzten Zeit nur bis zu den Entwürfen schaffe. Das auch nur, damit ich nicht vergesse, weiterzuschreiben.

Es ist in den letzten Monaten so viel in meinem Leben passiert. Schöne Dinge gab es und wie in jedem Leben auch einige Täler, die zu durchqueren waren. Es gab auch tiefe Schluchten, an denen ich momentan noch versuche, Brücken der Hoffnung und der Stärke darüber zu schlagen, um auch diese zu überwinden. Doch über die Einzelheiten erzähle ich später in einem anderen Beitrag.

Münchhausen Teil 2 schlummert auch schon in den Startlöchern mit wenigen Sätzen. Doch auch dies muss noch warten.

Für den heutigen „Wiederschreibanfang“ möchte ich für alle, die es vielleicht gerade brauchen oder sich wünschen oder einfach nur interessiert sind, etwas schreiben.

Vielleicht bist du auch gerade im Winterbluesmodus und hast das Gefühl, dass deine Motivation zum Leben genießen können, gerade aus dem Haus ist und du weißt nicht, wann sie wiederkommt.

Vielleicht überkommt dich auch die Traurigkeit und es fließen dann und wann, vielleicht auch öfter ein paar einsame Tränen. Einfach so und manchmal ohne erkennbaren Grund.

Vielleicht hat auch deine ganze Welt angehalten weil dein Herz leer war und sich angefühlt wie ein leerer Magen, der auf Nahrung wartet. Der Magen hat die Eigenschaft und fängt an zu knurren. Das Herz hingegen leidet still und weint leise Tränen. Dabei ist es so einfach und doch wiederum schwer, dem Herzen das zu geben, was es braucht.

Das Herz lebt von Liebe, Achtsamkeit, Fürsorglichkeit und Seelenwärme. Vieles davon verschenken wir an andere, uns lieb gewonnenen Menschen oder auch unseren Tieren, wenn uns welche im Leben begleiten.

Was wir manchmal und viel zu oft vergessen, dass wir auch uns selbst all diese Dinge schenken sollten. Manche von uns geben oft viel mehr, als das, was wir zurückbekommen. Dann ist irgendwann das Herz und der Krafttank leer und wir rutschen in die Traurigkeit hinein. Traurigkeit ist wichtig und gut, dass wir auch dieses Gefühl erleben. So erhalten wir nochmal mehr Wertschätzung auf die schönen Gefühle unseres Lebens.

Sei achtsam mit dir selbst, übe Nachsicht, wenn dir nicht alles perfekt gelingt. Sei fürsorglich mit deiner Seele und gib ihr genügend Streicheleinheiten, komm zur Ruhe und lass im Bad deinem Spiegelbild ein Lächeln da. Sage dir selbst immer und immer wieder „Ich schaffe das schon“ wenn du vor einer schwierigen Aufgabe stehst. Hab Vertrauen zu dir und selbst, wenn etwas daneben geht, steh auf und versuche es wieder.

Vor allen Dingen aber nimm dir immer wieder Zeit für dich selbst. Zelebriere ein Ritual daraus… vielleicht mit einer Tasse Tee, einer dicken und flauschigen Decke, hör Musik oder lausche der Stille. Tauche ein in dein inneres Ich und höre genau zu, was es zu dir sagt, was es sich von dir wünscht. Vielleicht kannst du den Wunsch jetzt erfüllen oder du denkst nach, was dir noch fehlt, um dir selbst etwas Gutes tun zu können. Ich drücke all meine verfügbaren Daumen fürs Gelingen. Du schaffst das schon! *lächel*

Ich wünsche euch allen einen wundervollen und friedlichen 2. Advent!

4 Antworten zu „8.12.24 Sanfte Seelenstreicheleien, Achtsame Selbstfürsorge“

  1. Avatar von Rosa

    Vielen lieben Dank für deine herzlichen, mutmachwnden und warmen Worte in dieser wirklich kalten und dunklen (trotz Weihnachten) Zeit.
    Schön, wieder von dir zu lesen, ich habe mir schon Sorgen gemacht. 😊
    Alles Liebe 🌹
    Rosa

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    1. Avatar von gedankenmusik

      Liebe Rosa, du zauberst mir gerade ein Lächeln ins Gesicht und dafür danke ich dir auch! Es war mir ein Bedürfnis, gerade diesen Beitrag zu schreiben… es hat auch mir geholfen ein wenig Zuversicht in diesen grauen Tagen hervorzukramen aus den Tiefen meiner Seele -*lächel*- Es gibt Zeiten im Leben, da fällt es selbst mir schwer, den Optimismus nicht zu verlieren… Wenn ich dann auch noch andere mit den Worten erreiche, stärkt mich das ebenfalls sehr 😉 Liebe Grüße Heike

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      1. Avatar von Rosa

        Ich drücke dir die Daumen, dass alles wieder gut wird – in deinem Leben, ebenso wie im Leben deiner Lieben. 💕

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      2. Avatar von gedankenmusik

        Das ist ganz lieb von dir!! Vielen Dank!

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